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SPD Stadt Bremen befürwortet Ausbau der Gewerbefläche an der Horner Spitze
Sollte die aktuelle Bewertung einer Machbarkeitsstudie zu einer Befürwortung des Ausbaus der Gewerbefläche an der Horner Spitze kommen, spricht sich die Bremer SPD für einen Ausbau aus. Das hat der Unterbezirks-Vorstand auf seiner Vorstandssitzung am 28.05.25 beschlossen. Vorausgegangen war eine parteiinterne Willensbildung die unter anderem eine mit gut 60 Teilnehmenden gut besuchte Parteikonferenz, auf der Impulsvorträgen von Dr. Dirk Kühling, Abteilungsleiter Wirtschaft bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Martin Rode vom BUND Bremen für den Verein Kinder, Wald und Wiese e.V. sowie von Melanie Küttner, Jugendverbandssekretärin des Kreisjugendwerks der AWO Bremen vorsah. Dabei wurde das für und Wieder des Ausbaus kontrovers diskutiert.
Es wurde deutlich, dass angesichts der strukturellen Haushaltsnotlage und bestehender Finanzierungsbedarfe in die soziale Infrastruktur insbesondere in Quartieren mit besonderen Herausforderungen die fiskalischen Effekte eines Ausbaus der Horner Spitze vor dem Hintergrund als unverzichtbarer Beitrag für mehr Wohlstand und dessen gerechte Verteilung auf die Menschen in der Stadt gesehen werden.
Gleichermaßen wird die Notwendigkeit ökologischer Kompensationsmaßnahmen gesehen, um klimarelevante Funktionen der Fläche zu erhalten. Als Vorbild sehen die Genossinnen und Genossen das Gewerbegebiet in der Hanna-Kunath-Straße. Hier wurden im Bebauungsplan Vorgaben zur Versiegelungsdichte, zur maximalen Geschosshöhe und zur Fassaden- und Dachbegrünung vorgesehen. Denkbar ist nach Einschätzung der Mitglieder auch die Errichtung von Tiny Forests.
Der Beschluss sieht zudem vor, die Bedarfe des Vereins Kinder, Wald und Wiese ernsthaft zu prüfen, insbesondere mit Blick auf das pädagogische Konzept von Kinder, Wald und Wiese Bremen e.V.. Nach dem Willen der Genossinnen und Genossen sollen die Möglichkeiten für die räumliche Nähe einer Nutzung als außerschulischer Lernort durch die Schule Baumschulenweg geprüft werden.
Beschluss des Unterbezirksvorstandes: